Zahlen und Fakten

Insgesamt 330 stationäre Altenpflegeplätze

16 Kurzzeitpflegeplätze

5 Wohnbereiche für demente Menschen (davon zwei geschützte Bereiche)

eine Hauswohngemeinschaft

vollstationäre Pflege im eigenen Apartment

20 Tagespflegeplätze

82 Altenwohnungen

Pflege von Wachkomapatienten

Ein Blick zurück

Der Grundstein für das AWO Marie-Juchacz-Zentrum wurde im Jahr 1976 gelegt. Im November des Folgejahres konnte das Altenzentrum bereits den Betrieb aufnehmen und den ersten Seniorinnen und Senioren ein neues Zuhause bieten. Da das Zentrum mit für die damalige Zeit innovativen, ganzheitlichen Konzepten der Altenpflege arbeitete, galt es bald als richtungsweisende Einrichtung über die Grenzen des Kölner Nordens hinaus.

Im Jahr 1988 wurde das Angebot des Altenzentrums nach einem zweiten Bauabschnitt u. a. um acht Kurzzeit- und 20 Tagespflegeplätze ergänzt. Um den aktuellen Pflegeansprüchen zu genügen, wird das Gebäude seit dem Jahr 2003 umfangreich modernisiert und saniert – beispielsweise durch die Neugestaltung der Pflegebäder und Wohnbereichsküchen im Apartmentbereich-, aber auch durch den Einbau von Deckenliftern.

Das Wohn- und Teilhabegesetz verlangt, dass ab Juli 2018 stationäre Pflegeeinrichtungen in NRW mindestens 80 % Einzelzimmer und maximal 20% Doppelzimmer anbieten. Im November 2016 wurde mit einem weiteren großen Umbau begonnen um diese und weitere gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. So wurden u.a. im Veedelshaus 122 Appartements modernisiert, erhielten barrierefreie Badezimmer und im Haus meine Welt wurden zahlreiche Doppelzimmer zu Einzelzimmern umgebaut.

Die Bewohnerinnen und Bewohner an erster Stelle

Heute ist das AWO Marie-Juchacz-Zentrum in Köln-Chorweiler ein fester Bestandteil des sozialen Lebens im Stadtteil. Dies verdanken wir nicht zuletzt unseren engagierten Mitarbeiter*innen, aber auch den Menschen, die sich unserem Zentrum in besonderer Weise verbunden fühlen.

Marie Juchacz – der Gründerin der Arbeiterwohlfahrt und Namensgeberin unserer Einrichtung – war es ein besonderes Anliegen, dass Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, nicht zu Objekten der Fürsorge werden, sondern weiterhin selbstverantwortlich handeln können und sollen. Dieser Tradition folgen wir, und so stehen unsere Bewohner*innen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen, mit ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten immer an erster Stelle der ganzheitlichen Pflege.

Wer das Besondere der AWO verstehen will, muss ihre Geschichte kennen!

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