Zahlen und Fakten

Insgesamt 334 stationäre Altenpflegeplätze

12 Kurzzeitpflegeplätze

4 eingestreute Kurzzeitpflegeplätze

5 Wohnbereiche für demente Menschen (davon zwei geschützte Bereiche)

eine Hauswohngemeinschaft

vollstationäre Pflege im eigenen Apartment

20 Tagespflegeplätze

82 Altenwohnungen

Pflege von Wachkomapatienten

SO PRIVAT WIE MÖGLICH – SO BETREUT WIE NÖTIG

Im Mittelpunkt der Arbeit im AWO Marie-Juchacz-Zentrum steht der Mensch mit seinen individuellen, körperlichen, psychischen und sozialen Bedürfnissen und Fähigkeiten. Die Seniorinnen und Senioren werden von unseren gut ausgebildeten Mitarbeiter*innen in einer freundlichen und familiären Atmosphäre betreut.

Gemeinsam aktiv sein oder einfach nur miteinander plaudern: Im AWO Marie-Juchacz-Zentrum ist beides möglich. Es gibt gemütliche Gemeinschaftsräume wie den Seniorentreff oder unser Café Marie und ein umfangreiches, auf die Bedürfnisse der Bewohneri*nnen ausgerichtetes Beschäftigungsprogramm. Das vielfältige Angebot ist dabei bunt gemischt. Mal- und Kreativgruppen, Singen und Tanzen stehen hoch im Kurs. Gemeinsames Lesen, Kochen und Spielen sind ebenso gefragt wie die kulturellen Veranstaltungen des Hauses.

Seit dem Frühjahr 2013 gibt es noch eine Besonderheit in unserem Zentrum. Unser urbanes Gartenprojekt, das mit der Bepflanzung des Innenhofes sowie unserer Dachterrasse gestartet ist, erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. Gemeinsam mit einigen Mitarbeiter*innen bewirtschaften unsere Bewohner*innen auf unserer Dachterrasse einen umfangreichen Nutzgarten, in dem sie Obst und Gemüse gepflanzt haben und der eine reichliche Ernte liefert.

Seit 2016 leben mehrere Bienenstöcke auf der Dachterrasse des Marie-Juchacz-Zentrums. Hier wird in Kooperation mit einer Imkerin Stadthonig produziert. Der gewonnene Honig kann direkt am Sankt-Martins-Markt von Bewohner*innen oder Besuchern gekauft werden.

 

 

 

WO ALTER GEIST VERSTANDEN WIRD - BESONDERE BETREUUNG FÜR MENSCHEN MIT DEMENZ

Die Diagnose Demenz bringt für die Betroffenen und ihre Angehörigen gravierende Veränderungen im Zusammenleben mit sich. Wir fühlen uns den alten Menschen verbunden und ihren Familien verpflichtet. In Anlehnung an das Drei-Welten-Konzept betreuen wir an Demenz erkrankte Menschen individuell entsprechend ihren verbliebenen Fähigkeiten. Das Drei-Welten-Konzept ist ein anerkanntes Pflegekonzept in der stationären Pflege für demenzkranke Menschen. Der Leitgedanke besteht darin, dass an Demenz erkrankte Menschen im Verlauf der Krankheit drei grundsätzlich verschiedene Erlebniswelten durchlaufen, die mit dem Schweregrad der Demenz einhergehen.

In unseren drei Demenzbereichen finden die Betroffenen einen Platz zum Leben, der sich in erster Linie an ihren unterschiedlichen Bedürfnissen orientiert. Der Marktplatz - ein Ort der Begegnung und Kommunikation für Menschen mit leichter Demenz bietet schwerpunktmäßig Orientierungstrainings und Gruppenangebote an. Im Wohnbereich Promenade - für Menschen mit mittelschwerer Demenz - werden die motorischen Fähigkeiten durch Gymnastik und Kleingruppenangebote gestärkt. In der Oase werden durch Sinnesanregungen, eine gemütliche Atmosphäre sowie basale Stimulation Menschen mit einer schweren Demenz versorgt.

Mehr über unsere Einrichtung erfahren Sie  indem Sie direkt Kontakt zu uns aufnehmen.

 

„DIE ZUFRIEDENHEIT UNSERER BEWOHNER*INNEN HAT HÖCHSTE PRIORITÄT"

So beginnt das Pflegeleitbild des AWO Marie-Juchacz-Zentrums, in dem die wichtigsten Grundsätze unserer Arbeit festgehalten sind. Dazu gehört die Arbeit mit festen Bezugspersonen, um den Bewohner*innen das Gefühl von Kontinuität und Sicherheit zu vermitteln. Dazu gehört auch, dass unsere Mitarbeiter*innen ständig fortgebildet werden und somit auf dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse sind. Ganz besonders wichtig ist uns, so persönlich wie möglich auf die älteren Menschen einzugehen, ihre Stärken zu fördern und sie zum Aktivsein anzuregen.

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